From the magazine FamPra.ch 1/2016 | S. 75-110 The following page is 75

Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zu Art. 8 EMRK und ihr Einfluss auf die Schweiz: ausgewählte jüngere Entwicklungen im Bereich des Familienrechts

Stichwörter:
Europäische Menschenrechtskonvention, Familienrecht, Kindesrecht, Abstammung, Adoption, Fortpflanzungsmedizin, Leihmutterschaft, Namensrecht, gleichgeschlechtliche Partnerschaft, Partnerschaftsgesetz.
Mots clefs:
Convention européenne des droits de l’homme, droit de la famille, droit de l’enfant, filiation, adoption, procréation médicalement assistée, maternité de substitution, droit au nom, partenariat entre personnes de même sexe, loi sur le partenariat.

I. Ausgangslage

Seit Inkrafttreten der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK)1 für die Schweiz hat die dynamische Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) zum Recht auf Privat- und Familienleben in Art. 8 EMRK und zum akzessorischen Diskriminierungsverbot in Art. 14 EMRK verschiedene Entwicklungen im schweizerischen Familienrecht beeinflusst, namentlich in jüngerer Zeit. Dies betrifft insbesondere das Abstammungsrecht, das Adoptionsrecht, den Zugang zu Daten über die eigene…

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