From the magazine FamPra.ch 4/2018 | p. 940-958 The following page is 940

Praxisprobleme bei der Alimentenbevorschussung und der Vollstreckung von Unterhaltsbeiträgen

Bemerkungen zur neueren Rechtsprechung und zur Vollstreckung von Unterhaltsbeiträgen

Stichwörter:
Familienrecht, Unterhaltsrecht, Alimentenbevorschussung, Passivlegitimation des bevorschussenden Gemeinwesens, Inkassohilfe, Zwangsvollstreckung, Rechtsöffnungsverfahren, Beweisrecht, Verhandlungs- und Untersuchungsmaxime, Schuldneranweisung.
Mots clefs :
Droit de la famille, droit en matière de contribution d’entretien, versement d’avances pour l’entretien, légitimation passive de la collectivité publique qui avance les aliments, aide au recouvrement, poursuite, procédure de mainlevée, preuve, maxime des débats et maxime inquisitoire, avis aux débiteurs.

I. Passivlegitimation des Gemeinwesens in Abänderungsverfahren

1. Ausgangslage

In BGE 143 III 177 hielt das BGer fest, dass der Pflichtige, der seine bevorschusste Unterhaltsverpflichtung herabsetzen oder aufheben lassen will, das Kind und das bevorschussende Gemeinwesen zugleich ins Recht zu fassen hat.

Gestützt darauf wurde die Stadt Zürich vom BezGer ZH erstmals zu einem Eheschutzabänderungsverfahren beigeladen.

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