From the magazine FamPra.ch 1/2012 | p. 135-139 The following page is 135

Die Literatur zur Schweizerischen Zivilprozessordnung aus der Vogelschau

Betrachtet man die Menge der Publikationen zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, so drängt sich der Eindruck auf, das neue Gesetz sei in erster Linie eine unwiderstehliche Herausforderung für jeden schreibenden Juristen und ein hervorragendes Geschäft für alle juristischen Verlag. Die Verleger begnügen sich jedenfalls nicht damit, ein einziges Werk zum Zivilprozess herauszubringen, sondern produzieren gleich mehrere. So ist eine Art literarische Konfektion entstanden: Es gibt etwas für jegliche Grösse, von «short» bis «extra long».

Unentbehrlich sind zunächst einmal die Textausgaben. Sie haben alle den gleichen Mindestinhalt, weshalb man sich zunächst ein wenig wundert, warum die amtliche Fassung nicht genügen soll. Das mag aber daran liegen, dass die eidgenössische Drucksache1 auch nicht mehr ganz billig ist, ziemlich nüchtern daherkommt und bei täglichem Gebrauch bald zerfleddert ist. Man kann sich stattdessen etwa…

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