From the magazine FamPra.ch 1/2019 | S. 261-269 The following page is 261

Nr. 10 * Bundesgericht, II. zivilrechtliche Abteilung Entscheid vom i.S. A. gegen B. – 5A_665/2018

Art. 315 Abs. 5 ZPO; Art. 301a Abs. 2 ZGB: Regelung der aufschiebenden Wirkung im Rechtsmittelverfahren bei Veränderung des Aufenthaltsortes der Kinder und alternierender Obhut.

Die aufschiebende Wirkung betreffend den die Veränderung des Aufenthaltsortes der Kinder erlaubenden erstinstanzlichen Entscheid ist bei alternierender Obhut mit grosser Zurückhaltung und nur bei wirklicher Dringlichkeit zu verweigern oder zu entziehen. Regelmässig steht bei dieser Ausgangslage das Kontinuitätsprinzip im Vordergrund, welches verlangt, dass die Aufenthaltsveränderung unter Vorbehalt besonderer Umstände nicht bereits während des Rechtsmittelverfahrens erfolgt, sondern die Kinder bis zum Rechtsmittelentscheid in der angestammten Umgebung bleiben.

Art. 315 al. 5 CPC ; art. 301a al. 2 CC : Réglementation de l’effet suspensif dans la procédure de recours en cas de changement du lieu de résidence des enfants et de garde alternée.

En cas de garde alternée, l’effet suspensif relatif à la…

[…]
Melden sie sich für den FamPra Newsletter an und bleiben Sie informiert.