From the magazine FamPra.ch 3/2014 | S. 635-664 The following page is 635

Die Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung in familienrechtlichen Prozessen im Spannungsfeld mit der Vorschusspflicht von Ehegatten und Eltern, dargestellt anhand der Praxis der Zürcher Gerichte seit Inkraftsetzung der eidgenössischen ZPO

Stichwörter:
Unentgeltliche Rechtspflege, Kostenvorschuss, eingeschränkte Untersuchungsmaxime, Eheschutz, Scheidung, Unterhaltsklagen, Bedürftigkeit, eheliche Vorschusspflicht.
Mots clefs :
Assistance judiciaire, avance de frais, maxime inquisitoire limitée, protection du mariage, divorce, actions en entretien, indigence, devoir du conjoint de fournir une avance.

I. Einleitung

1. Vorbemerkungen

In der vorliegenden Arbeit wird die Praxis der Zürcher Gerichte1 im Zusammenhang mit der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege in familienrechtlichen Prozessen seit der Inkraftsetzung der eidgenössischen Zivilprozessordnung2 per 1. Januar 20113 aufgezeigt. Dargestellt werden die besonderen Probleme, die sich aus der Subsidiarität der staatlichen Fürsorgepflicht im Verhältnis zur Beistandspflicht Aus der ZeitschriftFamPra.ch 3/2014 | S. 635–664 Es folgt Seite № 636eines Ehegatten oder eines Elternteils ergeben, wobei eine praxiszentrierte Betrachtungsweise im…

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