From the magazine FamPra.ch 2/2007 | S. 318-335 The following page is 318

Die Kindschaftsrechtsreform in Österreich: Erfahrungen unterschiedlicher Berufsgruppen, insbesondere mit der Obsorge beider Eltern

Stichwörter:
Kindschaftsrecht, Kindschaftsrechts-Änderungsgesetz (KindRÄG), Scheidung, Obsorge, Österreich.
Mots clefs:
Droit des enfants, loi modifiant le droit relatif à l’enfance («Kindschaftsrechts-Änderungsgesetz, KindRÄG»), divorce, autorité parentale, Autriche.

I. Die Ausgangslage

1. Die Kindschaftsrechtsreform 2001

Es hat lange gedauert, bis in Österreich mit dem Kindschaftsrechts-Änderungsgesetz 20011 die sogenannte «gemeinsame Obsorge» Eingang in die österreichische Rechtslandschaft gefunden hat; noch ein bisschen länger als bei einem anderen europäischen Nachzügler: der Schweiz. Lange und zum Teil sehr heftig geführte Auseinandersetzungen sind hier wie dort der jeweiligen Reform vorangegangen. Die Lösung, die man schliesslich in Österreich gefunden hat, sieht freilich doch recht anders aus als die schweizerische. Das macht die empirische Untersuchung ihrer Bewährung in der Lebensrealität von Nachscheidungsfamilien zweifellos für die Schweizer Fachöffentlichkeit …

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